1953 wurde auf damaligen Beschluss, in den Mittelgebirgen eine Form der Bergrettung ins Lebengerufen. In Thüringen wurde der Name Bergrettungsdienst gewählt. Da ich selber seit 1960 aktiv in der Bergrettung tätig bin, möchte ich etwas zur Geschichte der Bergrettung in Thüringen bringen.Da ich im Bezirk Suhl tätig war, kann ich leider, nicht allzuviel über den ehemaligen Bezirk Erfurt bringen.

Es waren keine Dienstfahrzeuge vorhanden, es gab keine Funkgeräte, keine Handtelefone, keine Hubschrauber, keine Motorschlitten des Bergrettungsdienstes. So wurden bei Rettungen im Winter aus Ski zusammengebaute Notschlitten für den Verletztenabtransport benutzt.

Bild unten links und rechts: Ein aus 2. Paar Ski zusammen gebauter Notschlitten.

Bild oben links: Kameraden des Bergrettungsdienstes beim Bau des Notschlittens.

Bild oben rechts: Abtransport eines Verletzten mit den Notschlitten.

Hier sehen wir einen Notschlitten aus Steinbach. Um die Arbeit des Zusammenbaus des Notschlitten zu erleichtern wurde von den Kameraden aus Steinbach diese Vorrichtung aus Pertinax gebaut.

Für den Abtransport im Gelände wurde oft auch eine aus Baumstangen und Zeltplanen, sowie Decken gebaute Nottrage benutzt.

Später wurde die Ausstattung durch die Anschaffung von Akjas erweitert. Der Vorteil der später gelieferten Akjas lag darin das sie auseinandergenommen werden konnten, und somit von zwei Kameraden zum Einsatzort transportiert werden konnten.

Hier sehen wir nochmals einen Akja im Einsatz.

Bild unten links:Die sogenannten Seehundsfelle, die unter die Ski geschnallt ein besseres Vorwärtskommen ermöglichten.

Bild unten rechts: Sogenannte Schneetreter, die ein Einsinken im tiefen Schnee  verhindern sollten.

Bild oben links: Kopflampe aus Zeiten des Bergrettungsdienstes.

Bild oben rechts:  Medallien aus Zeiten des Bergrettungsdienstes.

Bilder oben und unten: Auf diesen Bildern sehen wir Schiedsrichter aus der Zeit des Bergrettungs.- und des späteren Bergunfalldienstes. Besonders möchte ich die Kameraden: Edgar Müller, Oskar Seiffarth, Paul Schlösser, Herbert Jäger und Martin Langenhan erwähnen. Wobei ich sagen möchte das es noch viele andre Kameradinnen und Kameraden gibt die noch erwähnt werden müssten.

Bilder unten: Ein kleiner Bericht über den Kameraden Osmar Munsche aus Oberhof der ein Stück Bergwachtgeschichte in Oberhof mitgeschrieben hat, und wie andre noch aktiv ist.

Auf diesen beiden Bildern ist
der Kamerad Osmar Munsche
aus
Oberhof zu sehen. Auch
damals
wurden
schon Lehrgänge
für Kräfte der Bergrettung
durchgeführt.
Diese Lehrgänge wurden Internatsmäßig
durchgeführt
und waren sehr Streng. Diese Lehrgänge wurden
 in Sachsen und auch in
Thüringen durchgeführt.
Kamerad Munsche war damals
schon
 als Ausbilder tätig.
Auf den Bildern
nebenan sehen
 wir einen Teil
der
Technik die uns
damals zur
Verfügung
standen.
Bild
links:
Wenn ich
mich richtig
erinnere
ist es die
Hütte in .
Ohrdruf.

Weitere Berichte über die Winterrettung folgen noch. Zunächst etwas über die Sommerrettung. Auf den Bildern sehen wir mit was für Material die Kameraden die Sommerrettung durchführen mussten, diese Bilder sollten sich die jüngeren Kameraden genau Anschauen, wenn sie die jetzige Kletterausrüstung benutzen.

Bild unten links: Eine Nottrage gestrickt.

Auf den Bildern sehen wir Kameraden aus den ehemaligen Bezirk Erfurt und Suhl.

Auf diesen Bilder sehen wir unter welchen Bedingungen die Kameradinnen und Kameraden in der damaligen Zeit ihren Dienst am Felsen taten.


Im Jahre 1973 wurde der Bergrettungsdienst (BRD) plötzlich in Bergunfalldienst (BUD)umbenannt. Grund war wohl die Bezeichnung BRD, die wohl öfter  zu Irritationen wegen der Abkürzung BRD mit der Bundesrepublik Deutschland kam.


Auf den Bildern unten und oben sehen wir Mannschaften aus der Zeit des Bergunfalldienstes aus Steinbach.

 
   
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